Kroatien – Ein Roadtrip von Dubrovnik nach Split

Als wir uns vor 3 Jahren entschieden einen Roadtrip in Kroatien zu machen, wussten wir nicht viel von dem Land. Außer das die Menschen dort sehr freundlich sein sollen. Bevor wir losgeflogen sind, hatten auch nicht viel  im Internet recherchiert. Man muss ja nicht immer alles bis ins kleinste Detail planen. Da wir keine Pauschaltouristen sind, macht uns Urlaub flexibel und ungeplant eh am meisten Spaß.

Wir entschieden uns nach Dubrovnik zu fliegen und von dort aus einen kleinen Roadtrip durch Kroatien die Küste hoch bis nach Split zu machen und von dort aus zurückzufliegen. Von Deutschland aus hatten wir lediglich die Flüge, das Auto und die Unterkünfte für die An und Abreise gebucht. Nach Dubrovnik sind es zwar nur 2 Stunden Flug, trotzdem suche ich ungern Unterkünfte am An und Abreisetag. Zudem ist es schwierig in Städten wie Dubrovnik Unterkünfte vor Ort in der Saison zu finden, da meistens fast alles ausgebucht ist. Unsere Übernachtungsmöglichkeiten zwischendrin hatten wir uns spontan herausgesucht, wo es uns gefallen hat, sind wir geblieben.

Kroatien könnt ihr problemlos individuell bereisen, da es überall jede menge, günstige Unterkünfte gibt. Diese sind meistens private Ferienunterkünfte und auch gut zu finden, da sie durch Schilder an den jeweiligen Häusern gekennzeichnet sind. Wir haben uns die Ferienwohnungen vorher angeschaut und die Leute waren immer sehr freundlich und zuvorkommend.

In kleineren Ortschaften dürft ihr keine super Moderne Wohnungen erwarten, teilweise waren sie rustikal und wir fühlten uns ein wenig in die Zeit der 80er Jahre zurückversetzt. Für uns war das kein Problem. Tolle Appartements sind schön aber kein must have für uns. Für uns ist wichtig, das alles sauber ist. Und das war es jedes mal. In Städten wie Dubrovnik und Split findet man problemlos sehr schöne sowie moderne Appartements.

Ankunft in Dubrovnik

Nach 2 Stunden Flug sind wir in Dubrovnik gelandet und hatten relativ schnell und problemlos unser Mietauto bekommen. Dann starteten wir unseren Roadtrip in Kroatien. Unser erster Stopp war Dubrovnik. Hier hatten wir uns eine kleines Appartement für eine Nacht gebucht. Vom Flughafen fahrt ihr ca. 30 Minuten bis in die Stadt. Die Straßen in Kroatien sind top, solche wünscht man sich manchmal bei uns in Deutschland!

Kroatien Roadtrip: Blick auf Dubrovnik
Blick auf Dubrovnik

Kroatien Roadtrip: Parken im Zentrum

In Dubrovnik ging dann die Parkplatzsuche los und wir staunten nicht schlecht. Die Stadt ist in 3 Parkzonen unterteilt. Ring 1 ist am teuersten, da er nah am Zentrum liegt. Der zweite Ring ist schon etwas weiter weg aber von der Distanz her noch völlig ok. Ring 3 liegt dann schon etwas Außerhalb. Parken in der Ringzone 1 kostet 5 Euro die Stunde. Schließlich fanden wir einen Parkplatz in einem Parkhaus in Ringzone 2. Dieser hat uns 50! Euro für 24 Stunden gekostet. Da waren wir froh, dass wir nur eine Übernachtung in Dubrovnik hatten! Mittlerweile ist eine großer, neuer öffentlicher Parkplatz mit 711 Plätzen gebaut worden, der 5 Minuten zu Fuß vom Zentrum entfernt ist. Er ist in der Ilijina Glavica.

Unsere Unterkunft war ein kleines Appartement an der malerischen Stadtmauer. Appartements in Dubrovnik sind meistens klein, da der Platz dort rar ist. Die Stadt ist einfach der Hammer. Die kleinen und verwinkelten, Stein beschlagenen Gassen geben der Stadt einen einzigartigen Flair und wirken nahezu surreal. Dazu kommen noch die Häuser mit ihren Steinfassaden, welche sich teilweise auch im inneren an den Wänden wiederfinden.

Dubrovnik wirkt regelrecht mystisch, wenn es Dunkel wird. Wir haben uns einfach durch die Stadt treiben lassen und alles auf uns wirken lassen. Die Stadtmauer von Dubrovnik ist eines der Highlights meiner Meinung. Sie umfasst die Altstadt und ist ca. 2 Kilometer lang. Ihr müsst Eintritt bezahlen, dass ihr oben auf ihr laufen könnt. Von dort aus hat man eine super Sicht auf die Stadt, auf das Meer und den Hafen.

Kroatien Roadtrip : Auf der Stadtmauer Dubrovnik
Blick von der Stadtmauer in Dubrovnik auf den Hafen
Stadtmauer Dubrovnik
Der Ausblick von der Stadtmauer ist einfach toll!
Kroatien Roadtrip: Dubrovnik

Game of Thrones

Dubrovnik war auch Drehort für die Fernsehserie Game of Thrones. Es werden diverse Touren angeboten, die zu den Drehorten und Schauplätzen führen. Für Fans der Serie ist das bestimmt interessant. Da wir die Serie nicht sehen, kann ich auch nichts dazu sagen!

Seitenstraße in Dubrovnik
Eine Seitengasse in Dubrovnik

Preise in Dubrovnik

Das Preisniveau in Dubrovnik ist eher gehoben und hat uns ein wenig an Paris erinnert. Wenn wir essen gegangen sind haben wir immer relativ viel bezahlt. Das liegt wahrscheinlich daran, das die Stadt sehr stark touristisch frequentiert ist und unter anderem auch viele Kreuzfahrtschiffe dort anlegen. Trotzdem haben die vielen kleinen Restaurants und Kneipen, speziell in den kleinen, verwinkelten Seitengassen etwas Besonderes. Dort ist es nicht ganz so voll und man kann das ganze Treiben der Stadt bei einem guten Essen oder ein paar Bierchen auf sich wirken lassen. Wenn es dann noch dunkel ist, könnte man meinen das man in einem Film ist bei dieser speziellen Kulisse!

Seitenstraße in Dubrovnik
Eine Kneipe in einer Seitenstraße
Kroatien Roadtrip : Dubrovnik
Ein Restaurant in einer der vielen Seitenstraßen
Kroatien Roadtrip:Stadun
Stradun: Die zentrale Fußgängerzone in Dubrovnik am Abend

Dubrovnik ist eine unglaublich schöne,fast magische Stadt. Letztendlich war 1 Tag Aufenthalt zu wenig für die Stadt, 2 Tage langen völlig meiner Meinung nach.

Kroatien Roadtrip: Mali Ston

Von Dubrovnik aus sind wir weiter an der Küste Richtung Split gefahren und an dem kleinen Ort Mali Ston vorbeigekommen. Dieser Ort liegt auf der Halbinsel Pelješac. Uns fiel die lange Festungsmauer auf dem Berg auf, die den Ort umgibt. Sie ist die längste in Europa und sieht ein wenig wie die Chinesische Mauer aus. Gegen eine kleine Eintrittsgebühr kann man sie besichtigen und auf ihr entlang laufen.

Eine Zeitreise

Wir parkten unser Auto und schauten uns diesen kleinen, malerischen Ort an. Wir gingen durch einen Durchgang in einer großen Mauer und befanden uns danach in einem Labyrinth von kleinen, verwinkelten Gängen aus Stein, die sich den Berg hinauf zogen.Diese unverputzten, steinbeschlagenen Häuser und Gassen, die man in ganz Kroatien findet, geben einem das Gefühl in der Zeit zurückversetzt zu sein. Ich persönlich finde, das es total abgefahren aussieht und wünschte mir, das man in Deutschland so etwas öfter finden würde. Es sieht einfach nur edel aus. In Mali Ston leben nur 200 Menschen. Dementsprechend geht es in diesem Ort auch besonders ruhig zu.

Mauer Mali Ston
Festungsmauer am Berg von Mali Ston
Mali Ston

Als wir aus den kleinen, steinernen Gängen herauskamen, sind wir zum Meer heruntergelaufen. Dort kam der Ort dann erst richtig zur Geltung und es gefiel uns so gut, dass wir spontan beschlossen uns eine Unterkunft für eine Übernachtung zu suchen. Wir fanden auch sehr schnell ein Zimmer für 35€ bei einer Familie in einem schönen Haus. Die Vermieter waren sehr nett und wir fühlten uns wohl.

Mali Ston ist das komplette Kontrastprogramm zu Dubrovnik. Ein kleiner Ort, ruhig und verträumt. Dort herrscht einfach nur ruhe und man kann mal richtig abschalten. Die Natur auf der Halbinsel Pelješac ist zum Glück noch sehr unberührt und ursprünglich.

Mali Ston ist für seine Austernzucht bekannt. Die Austern sollen besonders lecker schmecken, weil das Meer dort sehr klar ist.

Kroatien Roadtrip: Die Bucht von Mali Ston
Die Bucht von Mali Ston
Mali Ston
Wie aus dem Bilderbuch
Glasklares Meer in Mali Ston
Kroatien Roadtrip:Ferienunterkunft
Unsere Ferienunterkunft

Weiter geht’s

Wir genossen den Tag an der Bucht, gingen Abends gut essen und machten uns am nächsten Tag auf den Weg nach Orebić. Der Ort liegt auch auf der Halbinsel Pelješac und ist ca. 50 Kilometer von Mali Ston entfernt. Der Weg dorthin führte uns an einigen Weinbergen, Weingütern sowie Olivenhainen vorbei. Es gibt auch mehrere Möglichkeiten auf dem Weg Olivenöl zu kaufen, es standen immer wieder Schilder am Straßenrand. In den Weingütern könnt ihr auch unter anderem Olivenöl kaufen.

Die Fahrt war sehr Kurvenreich und es ging viel Bergauf und Bergab, es erinnerte mich ein wenig an den Odenwald bei uns. Dort ist die Fahrerei sehr ähnlich.

Orebic hat uns persönlich nicht so gut gefallen, wahrscheinlich haben wir uns einfach nicht genügend Zeit genommen, um die kleine Hafenstadt richtig anzuschauen. Deshalb blieben wir auch nicht lange dort und sind nach einem halben Tag weitergefahren.

Unser nächstes Ziel auf unserem Roadtrip in Kroatien war der Ort Drvenik. Auf dem Weg nach Drvenik passiert man die Landesgrenze und fährt ein Stück durch Bosnien-Herzegowina. Wenn ihr auch einen Roadtrip in Kroatien plant und dort ein Auto mietet und auch diese Route fahren wollt ist es wichtig, das der Mietwagen fürs Ausland versichert ist, weil ihr ja kurzzeitig die Landesgrenze verlasst und durch Bosnien fahrt !!

Kroatien Roadtrip: Drvenik

Drvenik hat uns richtig gut gefallen. Die kleine Küstenstadt hat einen super schönen Kiesstrand mit Bäumen und Palmen. Und eine ganz tolle Strandpromenade. Wir hatten das Glück zu Fußballeuropameisterschaft in Kroatien zu sein und an diesem Abend spielte die Kroatische Mannschaft. Dementsprechend gut war auch die Stimmung in den Strandbars und wir hatten Spaß!

Strände in Kroatien

Die meisten Strände in Kroatien sind Kiesstrände. Wenn ihr Urlaub in Kroatien macht, kauft euch auf jeden fall ein Paar Badeschuhe für den Kiesstrand. Wir hatten das leider nicht gemacht und die ganzen Steine sind ziemlich fies und schmerzhaft ohne Badeschuhe ! Unter anderem gibt es auch vermehrt Seeigel im Meer und wie schmerzhaft das ist, in einen Seeigel ohne Badeschuhe zu treten, könnt ihr euch bestimmt vorstellen !

In Drvenik gibt es 3 Hotels, der Rest sind Privatunterkünfte. Wir entschieden uns diesmal für ein Hotel. Das Hotel Mol liegt direkt am Strand. Wir buchten ein Zimmer mit Meerblick für 80€ die Nacht. Die Einrichtung vom Hotel ist gefühlt von den 80er Jahren und wir fanden es extrem lustig. Es war sauber und die Leute waren freundlich wie immer, das war die Hauptsache für uns!

Drvenik
Die Strandpromenade in Drvenik
Kroatien Roadtrip: Drvenik
Der Strand von Dvenik

Drvenik ist ein wirklich kleiner Ort und es gibt nicht allzu viel anzuschauen dort, deshalb entschieden wir uns nach einer Übernachtung zur Insel Brač aufzubrechen.

Kroatien Roadtrip: Mit der Fähre zur Insel Brač

Von Drvenik aus sind wir nach Makarska gefahren, weil man von dort aus mit der Autofähre zur Insel Brač übersetzen kann. Die Tickets kann man nicht online kaufen, sondern nur vor Ort im Hafen kaufen. Die Überfahrt mit einem Auto von Makarska nach Sumartin (Inselort auf Brač) kostet 20 Euro und dauert 1 Stunde.

Kroatien Roadtrip:Hafen von Makarska
Hafen von Makarska

Die Insel Brač ist die größte Insel in Dalmatien und hat den bekanntesten Strand in Kroatien. Bestimmt habt ihr schonmal irgendwo ein Bild im Internet oder woanders davon gesehen. Es ist der berühmte Strand Zlatni Rat in der Nähe von dem Städtchen Bol. Der Strand sieht von oben aus wie eine Zunge, die ins Meer ragt und die Spitze davon verändert je nach Wind und Strömung des Meeres ihre Form.

Zlatni Rat soll der schönste Strand in Kroatien sein
Kroatien Roadtrip:Zlatni Rat
Ein toller Anblick mit dem Berg im Hintergrund

Nachdem wir mit der Fähre in Sumartin auf der Insel Brač angekommen waren, sind wir nach Bol gefahren. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten. Brač ist eine sehr hügelige und Kurvenreiche Insel.

In Bol angekommen suchten wir uns erstmal eine Unterkunft. Diese fanden wir auch mal wieder sehr zügig. Es war wieder eine Ferienunterkunft für 30€ in der Nähe vom Hafen. Unterkünfte findet man wirklich ohne Probleme in Hülle und Fülle. Schaut sie euch vorher ruhig an, wenn sie euch nicht gefällt, sucht ihr euch die nächste raus. Die Leute haben uns das nicht übel genommen, wenn wir das Zimmer nicht gemietet haben, weil es uns nicht gefallen hat!
Falls ihr auf Ferienunterkünfte keine Lust habt, könnt ihr euch auch ein Hotel nehmen. Die Auswahl an Hotels ist dort sehr groß.

Das Städtchen Bol

Bol hat einen kleinen Hafen mit einer schönen Promenade, an der man schön entlang schlendern kann. Dort befinden sich einige Restaurants und Kneipen, in denen man fangfrischen Fisch zu einem guten Glas Wein aus der Region genießen kann. Und das ganze auch noch zu fairen Preisen. In Bol geht alles etwas gemütlicher zu. Da die Hafenpromenade eine autofreie Zone macht das ganze um so mehr Spaß.

Der Strand Zlatni Rat liegt ca. 1 Kilometer vom Zentrum von Bol entfernt. Es führt eine lange Uferpromenade umgeben von Kiefern sowie Pinienbäumen dorthin. Zwischendrin gibt es immer mal wieder die Möglichkeit etwas zu essen oder Souvenirs zu kaufen. Es macht wirklich Spaß dort lang zu laufen, weil man durch die vielen Bäume fast immer Schatten hat und der Duft von den Bäumen sowie das Meer verleihen Bol ein tolles mediterranes Flair !

An der Uferpromenade liegen auch jede menge hochwertigere Hotels und Unterkünfte.

Die Uferpromenade in Bol zum Strand von Zlatni Rat

Am Ende der Promenade liegt dann endlich der Strand Zlatni Rat oder auch goldenes Horn genannt. Kristallklares Meer, viele helle Kieselsteine am Strand. Mit den vielen Pinienbäumen und den Bergen im Hintergrund ist das eine mega abgefahrene Kulisse.

Ein Paradies für Kitesurfer

Es war sehr windig bei uns und es waren viele Kitesurfer am Strand. Wassersportarten sowie andere Freizeitaktivitäten könnt ihr in Hülle und Fülle in Bol betreiben. Entlang der Uferpromenade gibt es jede menge kleine und ruhige Buchten, falls euch am Strand von Zlatni Rat zu viel los sein sollte.

Zlatni Rat

Aufbruch nach Split

Nach ein paar Tagen in Bol sind wir zu unserem finalen Stop nach Split aufgebrochen. Wir freuten uns auf die Stadt und wussten mal wieder nicht was uns erwartet. Die einzige Möglichkeit Split mit dem Auto zu erreichen ist per Fähre von Supetar aus. Supetar ist die größte Stadt auf der Insel Brac und ist ca. 45 Minuten Fahrzeit von Bol entfernt.

Nachdem wir in Supetar angekommen waren, kauften wir uns ein Ticket für die Fähre und hatten noch 3 Stunden Zeit bis zur Abfahrt. Wir entschieden uns noch etwas essen zu gehen, bevor wir auf die Fähre mussten und uns den Ort ein wenig anzuschauen.

Die 3 Stunden vergingen wie im Flug. Die Stadt ist einfach nur traumhaft. Es gibt viele Restaurants und die leckeren Düfte der Küchen ziehen durch die Steingepflasterten Gassen. Wir waren einfach nur geflasht. Supetar ist sehr sauber. Wir sind durch die kleinen, engen Gassen geschlendert und haben so den Ort ein wenig erkundet.
Mitten im Ort steht eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert die eine der Hauptattraktionen ist.

Die Hafenpromenade in Supetar
Die Kirche des heiligen Petrus
Die steingepflasterten Gassen sind wunderschön
Kroatien Roadtrip: Der Hafen von Supetar
Der Hafen von Supetar

Nachdem wir lecker essen waren und uns die Stadt angeschaut hatten, sind wir mit der Autofähre nach Split übergesetzt. Die Fahrt mit der Fähre von Supetar nach Split dauert ca.1 Stunde.

Kroatien Roadtrip: Split

Bevor wir in unser Appartement einchecken konnten, ging mal wieder die Parkplatzsuche los. Zum Glück ist Split nicht in Zonen unterteilt wie in Dubrovnik. Wir fanden recht schnell einen Parkplatz in einer Seitenstraße, nicht weit von unserer Unterkunft entfernt. Parken in Split ist lang nicht so stressig wie in Dubrovnik, da man dort viel schneller einen Platz in irgendeiner Nebenstraße findet, nicht weit vom Zentrum entfernt.

Nachdem wir in unser kleines Appartement bezogen haben, sind wir erst mal Richtung Stadt gelaufen. Zum Glück war die Altstadt fußläufig für uns in 5 Minuten erreichbar. Dort angekommen sind wir aus dem staunen gar nicht mehr herausgekommen. Kleine, verwinkelte Gassen und Gänge voll mit Restaurants, Kneipen und Weinbars ziehen sich durch die Stadt. Die Stadt ist sozusagen eine top restaurierte Ruine des Diokletianspalasts, eine der Hauptattraktionen in Split. Der Diokletianpalast ist damals von den Römern erbaut worden und ist seit 1979 Unesco Weltkulturerbe. Man kann sagen das Split in Stein gemeißelt ist.

Überall sitzen Menschen in den vielen Restaurants und Weinbars, schlemmen, feiern und flanieren durch die Stadt. Bunte Lichter strahlen die Steinmauern in der Stadt an. Obwohl Split sehr voll war bei unserem Besuch, hatten wir nie das Gefühl gehabt eingeengt zu sein.

Kroatien Roadtrip: Diokletianpalast
Der Diokletianpalast Abends
Kroatien Roadtrip: Altstadt von Split am Abend
Reges Treiben in der Altstadt
Kroatien Roadtrip: Eine Taverne in Split
Eines der vielen Restaurants

Ein Labyrinth aus vielen Gängen

Die Altstadt von Split ist ein großes Labyrinth von kleinen steinernen Gängen, in dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Während wir uns in Dubrovnik ziemlich schnell ausgekannt haben, brauchten wir in Split etwas länger, weil die Stadt viel verwinkelter ist. Die Preise für Essen sowie Getränke sind um einiges günstiger als in Dubrovnik. Wir waren zu wirklich fairen Preisen lecker essen.

An der Uferpromenade am Hafen reihen sich viele Restaurants aneinander, die frisches Seafood und andere Lokale Köstlichkeiten anbieten. Ich rate euch lieber in ein Restaurant in einer der kleinen, verwinkelten Gassen essen zu gehen anstatt auf der Riva (das ist die Uferpromenade), weil es dort einfach schöner vom Ambiente ist. Was nicht heißt, dass die Riva nicht toll ist, sie ist auch wunderschön!

Kroatien Roadtrip: Uferpromenade Riva
Riva – die Uferpromenade in Split
Ein Restaurant in eine der vielen verwinkelten Gassen
Kroatien Roadtrip: Weinbar Uje
Die Weinbar Uje – ganz klein aber soo schön. Eine klare Empfehlung von uns.

Auf der Uferpromenade herrscht reges Treiben sowie Unterhaltung und es macht Spaß, dort entlangzuschlendern und es zu beobachten. Von der Uferpromenade geht es durch die Katakomben des Diokletianpalast in die Altstadt. In den Kellergewölben verkaufen Händler Souvenirs und man kann gegen eine kleine Gebühr archäologische Exponate in den römischen Kellergewölben anschauen.

Souvenirverkäufer in den Kellergewölben des Diokletianpalast

Strände in Split

In Split gibt es einen Stadtstrand mit Sand. Leider ist dieser ziemlich überfüllt und auch nicht wirklich schön. Die meisten Strände auf unserem Roadtrip in Kroatien hatten einen Steinstrand, deshalb waren wir trotzdem mal froh einen Sandstrand zu haben!

Wir sind einmal aus der Stadt herausgefahren an den Kasjuni Beach, eine schöne Bucht die ca. 20 Minuten außerhalb von Split liegt. Das Wasser dort war wie immer sehr klar und der Strand sehr steinig! Vereinzelt hat man dort die Möglichkeit im Schatten unter Bäumen zu liegen. Generell ging es an dem Strand sehr ruhig zu. Es gibt in dieser Gegend noch andere Buchten, wir besuchten aber nur diese eine.

Kroatien Roadtrip: Kasjuni Beach
Kasjuni Beach
Kasjuni Beach

Für mich war Split eines der Highlights bei unserem Roadtrip in Kroatien. Die Stadt ist einfach super schön, voll mit Historie und die Preise sind erschwinglich. Ich würde fast sagen das Split bis jetzt die schönste Stadt in Europa ist, die ich bis dato gesehen habe. Wir werden definitiv wieder kommen!

Ich kann nur jedem ans Herz legen, irgendwann mal einen Urlaub in Kroatien zu machen. Viele Menschen haben noch Vorurteile und sind sich unsicher dorthin zu fahren. Das ist absoluter Schwachsinn. Die Menschen in Kroatien sind alle sehr freundlich und wir fühlten uns immer willkommen und sicher.

You may also like

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.